Plattmachen und begradigen

  Albert Naasner
vor 11 Tagen

Mir ist wichtig, dass ordnen als Gestaltung nicht mit plattmachen und begradigen verwechselt wird.

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Um dem Chaos entgegenzu­wirken, das kein klares Bild entstehen lässt, muss ich mir isolierte Stellen vornehmen, an denen ich arbeiten will, bzw. arbeiten kann.

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Dann dehne ich diese Stellen so lange aus, bis sich ein klarer Kontrast bildet. Das wird an anderen Stellen dazu führen, dass mehr Unklarheit entsteht.

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Ich muss als Gestalter von Kommunika­tion ständig balancieren, um Kern­aussagen klar und verständlich zu halten.

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Hier ist Energie im Spiel: Wenn die Klarheit nicht aktiv erhalten wird, verschwindet sie wieder. Ordnen ist keine einmalige Aktion, sondern ein ständiger Prozess.






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„introspektive Gestaltung“, Albert Naasner, 2014 Auszug Nummer 150